An diesem Wochenende gab es einiges zu erleben. Und gemischte Gefühle gab es gratis dazu.

Grund dafür war die Reise zu unseren Auswärtsspieltagen nach München. Dabei sollte es am Samstag gegen den BC Karo München und am Sonntag gegen den 1. Münchner SC gehen.

Nach einer langen Anreise am Freitagabend per ICE, einigen Oktoberfestgeplagten Gesichtern und einer guten Nacht im Hotel wurden wir am Samstag in einer schönen Atmosphäre bei Karo München begrüßt. Nach einem 4:4 der Münchner gegen Rüsselsheim am vergangenen Spieltag war unsere Mannschaft ob der Leistungsfähigkeit der Mannschaft gewarnt. Und vermutlich hatten sich die Jungs um Christian Schrick auch entsprechend etwas ausgerechnet...


Karo München - SC Hamburg 4 : 4


Doch am Ende kam es anders. Denn nach dem alle Paarungen der ersten Runde in einen Final-Frame gingen, war klar, es würde eine enge Angelegenheit werden. Und nach dem Ende der Runde stand es schlussendlich 2:2, denn Ramzi und Niklas konnten ihre Partien gewinnen. Florian und Tobias mussten sich leider mit 2:3 geschlagen geben.
Als hätte dieses Drama noch nicht gereicht, gab es noch einen absoluten Höhepunkt. Ramzi und Florian verloren ihre Spiele gegen Chrichtian Schrick und Jose De la Rosa. Niklas aber konnte sein Spiel mit 3:1 gewinnen, womit die Chance gewahrt war, den ersten Punkt zu holen.
Doch an diesem Druck wäre fast gescheitert, denn nach einem guten letzten Frame drohte Tobias trotzdem der Frameverlust, als er Michael Gilik die Schwarze vor die Tasche gelegt hat. Allerdings war es für Michael genauso schwer, diese zu lochen. So war es dann an Tobi, den Finalshot zu versenken.

Yes, der Punkt ist überraschend, aber sicher!


Münchner SC - SC Hamburg 8 : 0

Trotz der guten Stimmung die der erste Punkt verursacht hat, gab es am Sonntag bei den bundesligaerfahrenen Münchnern um Sascha Diemer, Andy Kusan und Co absolut nichts zu holen, außer einer überwiegend ruhigen Zuschauerposition. Einzig drei Frames konnten von uns gewonnen werden. Ramzi konnte Sascha Diemer, Tobi konnte Julian Breier und Niklas konnte Andy Kusan je einen Frame abnehmen. Werner Pilz gab seitens der Münchner keinen Frame ab.
Und schlussendlich muss man sagen, es war ein absolut verdienter Sieg, auch in der Höhe. Entsprechend sind wir um einige Reisekilometer, einen Punkt und ne menge Erfahrung reicher.

Alles in allem war es aber ein gelungenes Wochenende inklusive einer kleinen Stippvisite auf dem Oktoberfest. Denn die gute Stimmung kann einem halt doch keiner nehmen. ;-)


 

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